Die Heilige Corona soll aus der Pandemie führen

Von Martin Peterbauer angefertigte Heiligenfigur gesegnet

 

In der Pfarrkirche Reischach wurde beim Gottesdienst am Samstag, den 22. Mai 2021 eine Figur der Heiligen Corona gesegnet. Der Künstler Martin Peterbauer aus Taiding hat diese Statue angefertigt mit dem Wunsch, dass durch Gebete, die zu dieser Heiligen gerichtet werden, die weltweite Corona-Pandemie ein baldiges Ende finden solle. Bei dem Wortgottesdienst waren auch die Firmbewerber anwesend, die den Gottesdienst durch die Lesung und Vortragen der Fürbitten mitgestaltet hatten.

 

Im Rahmen eines Wortgottesdienstes, der von den „Peracher Kirchenbläsern“ musikalisch umrahmt wurde, sprach Diakon Benjamin Bößenroth ein Weihegebet und besprengte die Statue mit Weihwasser. Gemeindereferent Hans Salzinger verlas die von Martin Peterbauer auf der Rückseite der Statue geschriebene Bitte: „Heilige Corona, bitte unserem Herrgott, dass er die schon Jahre dauernde Epidemie beenden möge“. Die Figur zeigt die Heilige zwischen zwei Palmen, die Attribute ihrer Hinrichtung. Die Heiligenlegende besagt nämlich, dass die junge Corona wegen ihres Glaubens verfolgt und auf folgende Weise hingerichtet wurde: es wurden zwei Palmen mit Seilen niedergespannt und die junge Frau dazwischen angebunden. Die angespannten Seile hatten die Henker mit einem Schwert durchtrennt so dass der Leib der Märtyrerin von den emporschnellenden Palmen zerrissen wurde.

Ein Ende der Pandemie ist Martin Peterbauer schon lange ein Anliegen. Bereits im vergangenen Jahr ließ er eine Votivtafel anfertigen, die in der Koronakapelle in Birnbach, dem so genannten „Kroahäusl“ einen Platz gefunden hat. Nun hat er diese Figur künstlerisch aus Holz gearbeitet und von Kirchenmaler Helmut Stöhr farblich fassen lassen. Diese Figur wird an den kommenden Sonntagen in allen Kirchen des Reischacher Pfarrverbandes zur Anbetung vor Ort sein.

 

 

Foto von K. Hochhäusl

 

23.05.20231, hok