Käthi Niederhuber bleibt an der Spitze

Hauptversammlung des Frauenbundes Reischach


Käthi Niederhuber (von links) gratuliert Anna Höfl, Anna Nock und Therese Opitz zu 40 Jahren Mitgliedschaft ebenso wie Geistlicher Rat Ludwig Samereier.  − Foto: Buchberger

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Reischach. Käthi Niederhuber steht auch die nächsten vier Jahre an der Spitze des Katholischen Frauenbundes Reischach. Dies ergaben die Neuwahlen der Vorstandschaft bei der Jahreshauptversammlung am Freitag im Gasthaus Oberwallner. Als deren Stellvertreterin für die neue Periode wurde mehrheitlich Rosmarie Kaiser wiedergewählt.

Auch die Posten der Schriftführerin und Schatzmeisterin fanden die einstimmige Zustimmung der 86 anwesenden Wahlberechtigten von aktuell 296 Mitgliedern. Maria Westenthanner und Emmi Lackerbauer werden diese Ämter weiter bekleiden.

Zuvor gab die Schriftführerin einen Abriss der vielfältigen Aktivitäten der Ortsgruppe. Mehrere Vorträge seien bei den Frauen gut angekommen, aber auch Religiöses. Gut sei hier die Wallfahrt nach St. Wolfgang zu Berg in Erinnerung oder auch der Einkehrtag der Frauen. Bei Aktionen wie dem "Fair-Kaffee-Verkauf" beim Fastenessen im Pfarrheim oder dem Verkauf von Adventskränzen und Gestecken beim Adventsbasar hätten immer zahlreiche Frauen mitgemacht, sagte Westenthanner. Schließlich habe man auch Informationsfahrten gemacht. Der Besuch der Essigbrauerei Kriegl in Pilsting und die Besichtigung der Landauer Pfarrkirche erwiesen sich hier als Volltreffer. In guter Erinnerung sei die Teilnahme beim Frauenzukunftsfest in München, der Delegiertenversammlung in Pfarrkirchen, dem KAB-Jubiläum oder beim Faschingszug. Den Faschingsball der Feuerwehr habe eine Frauenbund-Tanzgruppe bereichert, so Westenthanner.

Von einem guten Kassenstand und einem Einnahmenüberschuss berichtete Schatzmeisterin Emmi Lackerbauer. Dies ermögliche neben der Abführung des Verbandsbeitrages nach Passau auch gute Spenden für verschiedene Institutionen und Einrichtungen, wie etwa 250 Euro für die Rumänienhilfe, 100 Euro für den Ortscaritasverein, weitere Kleinspenden und auch zwei Spenden für Somalia.

Aktuell beschlossen worden sei eine Spende über 500 Euro für das Katholische Familienhilfswerk des Frauenbundes. Kassenprüferin Irmgard Diensthuber bescheinigte ordnungsgemäßes Wirtschaften, so dass die Vorstandschaft einstimmig entlastet wurde. Worte über die Arbeit des Krankenbesuchsdienstes, der allgemein gelobt werde, richtete Irmgard Hölzlwimmer an die Damen.

Für die Mutter-Kind-Gruppe berichtete Elisabeth Saliter. Diese werde derzeit von 20 jungen Müttern mit 26 Kindern besucht. Die Kleinen hätten hier die Gelegenheit erste Kontakte zu knüpfen.

Erika Bauer berichtete über die seit 1988 bestehende Rumänienhilfe des Frauenbundes. Man habe sich entschlossen, ein letztes Mal- mit einem Hilfstransport nach Rumänien zu fahren. Zum einen seien es finanzielle Gründe für die letzte Tour und: auch "die Kräfte ließen nach", sagte sie. Sie bat aber, mit der Spendenbereitschaft für die äußerst arme Bevölkerung nicht nachzulassen. Möbel und sonstige Gegenstände empfahl sie bei der Töginger Rumänien-Organisation um Juliane Einöder abzugeben.

Bischöflich Geistlicher Rat Ludwig Samereier als "geistlicher Beistand" des Frauenbundes dankte der alten und neuen Vorstandschaft für deren wertvolle Arbeit. Diese habe sich in der Pfarrgemeinde "unendlich etabliert". Der Frauenbund sei ein "Netz, in dem sich Frauen beheimatet fühlen dürfen", so Samereier. − mbu

EhrungenFür 40 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt: Anna Höfl, Anna Nock und Therese Opitz;
für 20 Jahre: Gerlinde Hölzlwimmer.

NeuwahlenDie weiteren Wahlen ergaben folgendes: Beisitzerinnen in der Vorstandschaft: Anita Mehlstäubl, Irmgard Hölzlwimmer, Maria Vorbuchner Carola Niederhuber (neu); Kassenprüferinnen: Irmgard Diensthuber und Christa Maier; Vertreterin für den Verbraucherservice: Fannerl Maier; Vertreterin der Landfrauen: Maria Werkstetter. Bischöflich Geistlicher Rat Ludwig Samereier ist weiterhin "Geistlicher Beistand".

 

(ANA vom 6.3.2012)