Bischof Schraml zeichnet sechs Diözesanpriester aus - Zum Fest des Bistumspatrones Valentin ernennt der Diözesanbischof Geistliche Räte

Diözesanbischof Wilhelm Schraml hat zum Fest des heiligen Valentin am Samstag, 7. Januar, sechs Priester aus dem Bistum Passau für ihre Verdienste ausgezeichnet und sie zu Geistlichen Räten ernannt. Das sind Heinrich Anzeneder aus Wegscheid, Pfarrer Hans Heindl aus Münchsdorf, Pfarrer Magnus König aus Obernzell, Pfarrer Martin Prellinger aus Zwiesel, Pfarrer Ludwig Samereier aus Reischach, Pfarrer Stefan Seibold aus Hutthurm. Als Zeitpunkt für die Auszeichnung der verdienten Seelsorger hat der Bischof den Festtag des Diözesanpatrones Valentin gewählt. Dieser ist der erste der drei Passauer Bistumspatrone. Maximilian und Konrad von Parzham sind die beiden anderen. Valentin – die Geschichtsforschung weiß wenig über ihn - war Anfang des fünften Jahrhunderts Bischof in der römischen Provinz Rätien und wohl auch in Passau tätig. Dort wurde er der Legende nach von heidnischen Bewohnern vertrieben. Sein Todestag ist auf den 7. Januar um das Jahr 475 datiert. In Mais bei Meran fand er sein Grab. Seine Gebeine wurden im achten Jahrhundert nach Passau gebracht und verehrt. Valentin wird seit dem Mittelalter als Patron der Epileptiker verehrt. „Valentinus“ taucht häufig in den Heiligenlisten auf. Neben dem „Passauer Valentin“ ist aber nur noch der heilige Valentin von Terni verbürgt. Diesem Heiligen, offiziell nicht mehr in Heiligenkalendern der Kirche geführt, wird am 14. Februar, dem wesentlich bekannteren Valentinstag gedacht. Er soll im Jahr 269 unter Kaiser Claudius hingerichtet worden sein.

Ludwig Samereier war nach der Weihe zum Priester 1993 Kaplan in Neuötting und in Arnstorf. 1999 wurde er Pfarrer in Ulbering und Wittibreut. Von 2001 bis 2004 nahm er zusätzlich die Aufgabe des Pfarradministrators in den Pfarreien Walburgskirchen und Eiberg wahr. 2004 wurde er für den Pfarrverband Reischach mit den Pfarreien Arbing, Erlbach, Perach am Inn und Reischach verantwortlich.