Pfarrei Perach plant für 2018 große Investitionen

Dachstuhl der Pfarrkirche wird saniert, Innenräume werden neu gestrichen – Vom Pfarrfamilienfrühschoppen


Über viele ehrenamtliche Helfer freut sich Pfarrer Ludwig Samereier (rechts). − Foto: Antholzner Über viele ehrenamtliche Helfer freut sich Pfarrer Ludwig Samereier (rechts). − Foto: Antholzner

Perach. Die Pfarrfamilie hat sich vor wenigen Tagen im Saal des Gasthauses Oberwirt zum Pfarrfamilienfrühschoppen getroffen. Dabei wurden die Anwesen umfangreich über das Wirken der Kirchenverwaltung und des Pfarrgemeinderates informiert.

Die Vorsitzende des Pfarrgemeinderats, Angelika Stirner bat eingangs um eine Gedenkminute für verstorbene Peracher. Sie berichtete dann von diversen Sitzungen ihres Gremiums. Wichtig war im Berichtszeitraum die Vorbereitung des 50. Geburtstages von Pfarrer Ludwig Samereier (der Anzeiger berichtete).

Ein Dorn im Auge der Vorsitzenden war aus Sicht der Vorsitzenden die "große Unruhe" bei der Kindermesse. Sie bat die Kirchenbesucher um mehr Rücksicht. Eine gelungene Veranstaltung sei das Treffen der Eheleute gewesen. Ferner erinnerte die Vorsitzende an die anstehende Pfarrgemeinderatswahl. Eindringlich bat sie die Anwesenden für ausreichend Kandidaten zu sorgen. Als nächste Termine nannte Angelika Stirner die Einkehrtage am 2. Dezember für die Frauen und am 9. Dezember für die Männer. Anmeldung ist im Pfarrbüro Reischach möglich.

Am 24. Juni 2018 könne Geistlicher Rat Ludwig Samereier sein 25jähriges Priesterjubiläum feiern. Dieser Festtag werde im Zuge des Pfarrfestes in Erlbach gebührend gefeiert, sagte Stirner.

Ingrid Kellner von der Kirchenverwaltung berichtete von der durchgeführten Gefährdungsermittlung an den kirchlichen Bauten und den Grundstücken. Auch wurde die Standfestigkeit der Grabsteine überprüft. Durch den Sturm im August seien die Dächer der gemeindlichen Kirchen beschädigt. Die Reparaturkosten seien aber durch eine Versicherung abgedeckt. Für das kommende Jahr kündigte Kellner große Investitionen an. So werde der Dachstuhl der Pfarrkirche saniert und die Innenräume würden neu gestrichen. Trotz hoher Ausgaben konnte die Kirchenpflegerin einen Gewinn in Höhe von 4613 Euro ausweisen. Sie dankte ausdrücklich allen Spendern und freiwilligen Helfern.

Pfarrer Ludwig Samereier dankte eingangs seines Referates allen Helfern, sowie Bürgermeister Georg Eder für die stetige Unterstützung, ganz besonders als es galt die Sturmschäden zu beseitigen. Der Pfarrer kündigte an, dass Bischof Oster das Firmsakarament im kommenden Jahr bei der Firmung in Reischach spenden werde. In naher Zukunft sei auch ein Besuch des Bischofs in Perach geplant. Stolz auf seine Helfer mache ihm die Sanierung und Wiederherstellung des Kreuzes am Friedhof, so der Geistliche weiter. Der Auguststurm hatte das große Monument völlig zerstört.

Einen Appell richtete der Pfarrer an die Anwesenden in Bezug auf Ministranten: Er sei auf der Suchen nach Männern, die zum Beispiel bei Beerdigungen die jungen Messdiener, die oft schulisch verhindert sind, ersetzen. Josef Steinberger legte sein Amt als Träger der Totenfahne nieder. Spontan meldeten sich Matthias Spielmannleitner und Franz Winkler für dieses Amt.

Viele Fresken, Statuen und dergleichen erinnern in der Pfarrei an den Heiligen Bruder Konrad, sagte Samereier. Sollten jemand dergleichen bei sich zu Hause haben, bat der Pfarrer dies zu melden, damit dies dokumentiert werden könnte.

Im Anschluss ehrten der Pfarrer und die Pfarrgemeinderatsvorsitzende verdiente ehrenamtliche Helfer und Vereine die im diesem Jahr ein Jubiläum feiern konnten: Der Stopselclub, vertreten durch Erwin Wolferseder, der Frauenbund, vertreten durch Marianne Spielmannleitner, Renate Schüler und Reserl Waitzhofer, die Wasserwacht, vertreten durch Willi Prandstätter sowie die Ortscaritas, vertreten durch Sepp Riglbauer, Gitte Prinz und Silvia Friedl.

Ferner Josef und Lucia Steinberger, Sepp Stahlhofer, Maria Heindlmeier, Franz Scheibl, Martha Brunnhuber, Georg Eder, Hans Werkstetter, Annemarie Grabmaier, Familie Vitzthum und Gunter Grumbeck.

Vor dem Lichtbildervortrag von Sepp Stahlhofer kam dieser noch auf die Tauben zu sprechen, die sich im Kirchturm eingenistet hätten: Die Tiere würden dort großen Schaden anrichten, sagte er. – hoi

 

(ANA vom 16.11.2017)