Seit 48 Jahren gute Seele im Pfarrerhaushalt

Reischach. 1. Bürgermeister Herbert Vilsmaier hat Gretl Hansbauer am Mittwoch zum 80. Geburtstag gratuliert. Bei dem Besuch überbrachte er ihr je eine Flasche Wein und Sekt sowie einen Gutschein. Gretl Hansbauer erblickte am 6. Juli 1931 im Ortsteil Rauscheck das Licht der Welt und wuchs dort mit Bruder Hans auf. Nach der achtjährigen Volksschule in Reischach arbeitete sie zunächst auf dem elterlichen Hof in Rauscheck. 1963 kam sie dann als Pfarrhaushälterin zum Pfarrer Hans Forster, der am Sonntag 50-jähriges Priesterjubiläum gefeiert hatte (der Anzeiger berichtete gestern). Ihre ersten Stationen waren Untergriesbach und Burgkirchen/Alz. Danach ging’s für lange Zeit in den Bayerwald in die Pfarrei Langfurt und Schöffweg. Dann führte sie für weitere 20 Jahre den Haushalt für Pfarrer Forster in der Nachbarpfarrei Wurmannsquick. 2002 dann führte sie der Ruhestand zurück nach Reischach ins Priesterhaus im Josef-Straubinger-Weg. 48 Jahre lang ist sie nun schon die „Gute Seele“ im Pfarrhaushalt von Pfarrer Forster. Die schönsten Erinnerungen von Gretl Hansbauer sind ihre Reisen. Bereits 1950 hatte sie eine Zugreise nach Rom unternommen. 1978 kam ihre erste Flugreise nach Moskau und der Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn durch Sibirien und zum Baikalsee. Auch die Schiffsreisen nach Ägypten, Israel, Gibraltar und England hat sie sehr genossen. Gretl Hansbauer ist noch immer sehr gut beieinander und gartelt sehr gerne. Doch das Wichtigste bei ihr, um den Tag zu beginnen ist der Morgenkaffee − und die Lektüre des Anzeigers.

(ANA vom 8.7.2011)