50 Jahre im Weinberg des Herrn

Ruhestandspfarrer Hans Forster feierte sein Jubiläum in Reischach


Das Goldene Priesterjubiläum feierte Hans Forster (Mitte) mit einem Gottesdienst. Pater Kishore (links) und Ludwig Samereier waren die Konzelebranten.  − Foto: Demmelhuber

Das Goldene Priesterjubiläum feierte Hans Forster (Mitte) mit einem Gottesdienst. Pater Kishore (links) und Ludwig Samereier waren die Konzelebranten.  − Foto: Demmelhuber

Reischach. Sein Goldenes Priesterjubiläum, 50 Jahre im „Weinberg des Herrn“, hat am Sonntag der Ruhestandspfarrer Hans Forster in der Reischacher Pfarrkirche St. Martin gefeiert. Forster ist gebürtiger Reischacher.

Der Kirchenchor Reischach unter der Leitung von Alois Beer gestaltete den Festgottesdienst, den Forster in Konzelebration mit dem Ortsgeistlichen Ludwig Samereier und Pater Kishore zelebrierte, mit der Casalimesse. Nach dem Gottesdienst fand ein Stehempfang auf dem Kirchplatz statt, bei dem die Pfarrangehörigen Pfarrer Forster gratulierten.

Pfarrer Forster wurde am 26. November 1930 in Reischach geboren. Die Priesterlaufbahn schlug er als „Spätberufener“ ein, er wurde am 29. Juni 1961 in Passau vom damaligen Diözesanbischof Simon Konrad zum Priester geweiht. Seine erste Kaplanstelle war Burgkirchen/Alz, anschließend kam er als Kaplan nach Untergriesbach im Landkreis Passau. Pfarrer Forster war seit 1967 Pfarrer in Langdorf und ab 1982 war er Pfarrer in Wurmannsquick. Für das Dekanat Simbach übernahm er zusätzlich das Amt des Schuldekans und des Dekans zeitweise. Seinen Ruhestand verbringt Pfarrer Forster seit 2002 in seiner alten Heimat Reischach und wohnt im Priesterhaus. Freilich bringt er sich auch hier in den Dienst der Pfarreien ein und hat in den letzten Jahren regelmäßig Gottesdienste gefeiert.

Als Hans Forster im November des vergangenen Jahres in Wurmannsquick aus Anlass seines 80. Geburtstages einen Gottesdienst zelebrierte, wurde sein nachhaltiges Wirken für das pfarrliche Leben in diesem Ort gewürdigt: Kirchenpfleger Max Hennersperger erinnerte unter anderem an eine Kirchenrenovierung und den Bau des Leichenhauses, die Gründung der heutigen Wurmannsquicker Blaskapelle und des Ortscaritasverbandes.

Der Wurmannsquicker Bürgermeister Ludwig Watzinger sagte, an Forster gewandt: „Das Besondere an deinem Leben und in deiner Amtsführung als Pfarrer war, dass du das, was du verkündigt hast, geglaubt hast und das, was du geglaubt hast, gelebt hast.“

(ANA vom 7.7.2011)