Dem Gotteshaus aufs Dach gestiegen

Erlbach: Beim Pfarrfest war Besichtigung des Kirchen-Dachstuhls möglich – Rund 250 Besucher


 


 

Gute Laune herrschte beim Erlbacher Pfarrfest. Der Kirchenpatron Petrus hatte Einsehen und hielt für die Dauer des Pfarrfestes den Regen zurück. Rund 250 Gäste wohnten dem Fest bei. − Fotos: Hochhäusl

Gute Laune herrschte beim Erlbacher Pfarrfest. Der Kirchenpatron Petrus hatte Einsehen und hielt für die Dauer des Pfarrfestes den Regen zurück. Rund 250 Gäste wohnten dem Fest bei. − Fotos: Hochhäusl

Erlbach. Rund 250 Besucher kamen zum Pfarrfest, zu dem Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung eingeladen hatten. Sie wurden auf dem Dorfplatz mit Speisen, sowie Kaffee und einer Vielfalt an Kuchen und Schmalzgebackenen versorgt. Der heilige Petrus als Kirchenpatron hatte wohl ein Einsehen mit den Erlbachern, denn zum Fest herrschten ideale Wetterbedingungen. Nach dem Unwetter am Abend des Vortages und der starken Regenfälle in der anschließenden Nacht hatte sich ein gutes Zeitfenster geöffnet.

Dem Fest vorausgegangen war ein Familiengottesdienst in der Pfarrkirche. Er wurde von Pfarrvikar Kumar und Gemeindereferent Hans Salzinger gestaltet und von einer Rhytmusgruppe musikalisch umrahmt. Viele Besucher schwärmten von der Begeisterung und der Klangfülle, mit der die Lieder von den Gottesdienstbesuchern mitgesungen wurden.

Schlagartig füllten sich nach dem Gottesdienst die Pavillons, die zahlreiche Helfer in den Morgenstunden aufgebaut hatten. Kirchenpfleger Konrad Hochhäusl begrüßte alle Gäste, unter ihnen auch Pater Georg Straßer und seine Schwester Laurentia Straßer, die ihren Urlaub im Heimatort verbringen. Er dankte allen Helfern, die zum Gelingen des Festes beitrugen, insbesondere den Frauen, die Salate zubereitet und Kuchen gebacken hatten. Dank vieler Helfer konnten die Besucher in kurzer Zeit verköstigt werden.

Bunte Fantasietiere schufen die Kinder aus "Fruchtzwerge"-Bechern"

Bunte Fantasietiere schufen die Kinder aus "Fruchtzwerge"-Bechern"

Für die Kinder hatten die Verantwortlichen der "Mutter-Kind-Gruppe" eine Bastelstation eingerichtet. Aus ausgedienten "Fruchtzwerge-Bechern" schufen sie "Fantasietiere", indem sie diese Joghurtbecher kunstvoll mit Federn, Farben und buntem Papier verzierten. An der Schminkstation konnten sich die Kinder ihre Gesichter bemalen lassen.

Gespannt verfolgten die Kleinen das Theater "Kasperle auf Schatzsuche", das vom Kindergartenpersonal aufgeführt wurde. Nach vielen Abenteuern wurde die mit Gummibärchen gefüllte Schatzkiste gefunden, die Süßigkeiten an die kleinen Zuschauer verteilt.

Viele Besucher nutzten auch die Gelegenheit, den renovierten Kirchendachstuhl zu besichtigen. Beim Aufstieg mussten sie sich über die enge Turmtreppe und den schmalen Durchgang zum Kirchen-Dachraum zwängen. Kirchenpfleger Konrad Hochhäusl informierte über die Sanierungsmaßnahmen. Von dem neu errichteten Laufsteg über das Kirchen-Langhaus hatten die Besucher einen guten Überblick über das hölzerne, nur unterseitig verputzte Schalgewölbe. Dessen Sicherheit hatte bei den Renovierungsarbeiten oberste Priorität. Es durfte bei den Arbeiten nicht belastet oder betreten werden, wie Hochhäusl erläuterte.

Der Fest-Erlös soll für die heuer anstehende Sanierung der Kirchenorgel verwendet werden.–hok

 

(ANA vom 29.06.2016)