Der Frauenbund und seine Erfolgsgeschichte

31 Ehrungen bei der Jahreshauptversammlung − Rund ein Drittel der aktuell 304 Mitglieder war anwesend

„Eine feste Größe“ sieht Pfarrer Ludwig Samereier im Frauenbund. Das Bild zeigt ihn mit den Jubilarinnen.  − Foto: Buchberger

Reischach. Eine positive Jahresbilanz hat der Katholische Frauenbund am Mittwoch im Saal des Gasthauses Oberwallner gezogen. Rund ein Drittel der aktuell 304 Mitglieder fand sich zur Hauptversammlung ein. 

Den Bericht der Vorstandschaft gab Schriftführerin Maria Westenthanner. Das Spektrum reichte dabei von Vorträgen wie jenem von Kräuterpädagogin Christine Ebner zu den Frühlingskräutern, der Anleitung von Kreativbäuerin Sieglinde Joachimbauer zur Fertigung von Naturdeko, bis hin zum Jahresausflug nach St. Gilgen am Wolfgangsee mit dem Besuch des Europaklosters Gut Aich.

Bei der Vorschau auf 2011 warb 1. Vorsitzende Käthe Niederhuber für die Beteiligung an der am 2. Juli stattfindenden Jubiläumswallfahrt nach Altötting. Aber auch Soziales hat sich der Frauenbund an die Fahne geheftet: Rund 100 Kranke habe der Besuchsdienst im abgelaufenen Jahr aufgesucht und mit einem Genesungsgeschenk bedacht, berichtete Irmgard Hölzlwimmer.

Helga Gruber gab einen Abriss zu den beiden Mutter-Kind-Gruppen mit insgesamt 23 Müttern und 28 Kindern. Diese träfen sich jeweils montags und mittwochs. Schließlich berichtete Maria Werkstetter als eine von drei Dekanatsverantwortlichen aus der aktiven Arbeit. Sie erläuterte Organisation und Zielsetzung der Landfrauenvereinigung innerhalb des Katholischen Frauenbundes.

Eine Erfolgsbilanz zeigte der Kassenbericht von Schatzmeisterin Emmi Lackerbauer: So habe man durch das Anfertigen von Adventskränzen, Palm- und Kräuterbuschen, aber auch durch den Kaffee- und Kuchenverkauf beim Erntefest reichlich Gewinn gemacht. Mit diesen Geldern seien diverse Spenden möglich gewesen, etwa für die Kirchendach-Renovierung in Steinhausen (der Anzeiger berichtete), die Hochwasserhilfe in Pakistan und die Rumänienaktion, aber auch für caritative Belange der Pfarrei.

Die Kassenrevisorinnen Christa Maier und Irmgard Diensthuber bescheinigten eine korrekte Kassenführung und schlugen die Entlastung der Vorstandschaft vor. Diese erfolgte einstimmig.

Der nächste Transport der Rumänienhilfe des Katholischen Frauenbundes Reischach geht am Samstag, 9. April, in das südosteuropäische Land. Darüber informierte Erika Bauer, die Sprecherin der Hilfsgruppe, bei der Hauptversammlung. Angefahren werden mit den Hilfsgütern wieder, wie die Jahre zuvor, fünf Pfarreien der Diözese Alba-Julia und deren Erzbischof. Wie Erika Bauer betonte, werden die Hilfsgüter direkt in die Hände der besonders Bedürftigen abgegeben. Sie bedauerte, dass aus finanziellen Gründen nur mehr ein Hilfstransport im Jahr möglich sei.

In seinem Grußwort bedankte sich Pfarrer Ludwig Samereier für das „vielfältige Wirken“ des Frauenbundes. Er sei eine nicht mehr wegzudenkende feste Größe in der Ortspfarrei. Ein „kulinarisches“ Präsent der Vorstandschaft erhielt Maria Schönstetter für langjährige Austrägertätigkeiten für den Ortsverein.

(ANA vom 21.3.2011)