Reischach: Pfarrbüro-Neubau nimmt allmählich Formen an


Nach der Auslösung des Firstbaumes wurde das wichtige Teil samt "Diebesschmuck" sofort durch die Fachfirma auf den Rohbau eingehoben. − Foto: Demmelhuber

Reischach. Planmäßig verlaufen derzeit die Arbeiten am Pfarrhaus: Nach dem "Diebstahl" des großen Dachfirsts durch einige Ortsvereine und der Auslösung durch den Pfarrverband (der Anzeiger berichtete) ist das wertvolle Teil in den Rohbau eingehoben.

Die Fachfirma beginnt in diesen Tagen mit der Bedachung des neuen Pfarrbüros. Wie die Kirchenverwaltung mitteilt, werden durch den Anbau zirka 130 Quadratmeter Nutzfläche neu geschaffen. Im Erdgeschoss findet künftig das neue Pfarrbüro seinen Platz, mit eigenem Eingang und einer kleinen Teeküche integriert. Ein Sitzungsraum für 14 Personen ist im Kellergeschoss vorgesehen, dazu ein Archiv- sowie Putzraum und das WC.

Nach Bezug dieser neuen Räume, sollen die bisherigen Büroräume umgebaut und das über 40 Jahre alte Pfarrhaus vor allem im energetischen Bereich saniert werden. Im Laufe der Jahre habe sich herausgestellt, dass die bisherigen Räumlichkeiten im Pfarrbüro zunehmend zu klein und auch zu wenig seien, so die Kirchenverwaltung. So fehlte der nötige Büroplatz für den Pfarrvikar und den Gemeindereferenten, aber auch für die Bewältigung der nach außen verlagerten EDV-Arbeiten. Eigentlich war die Erweiterung des Pfarrbüros bereits vor elf Jahren bei der Bildung des Pfarrverbandes Reischach mit den Pfarreien Arbing, Endlkirchen, Erlbach, Perach und Reischach geplant, so die Kirchenverwaltung. Leider sei damals aber nur der Anbau eines Büroraumes genehmigt worden.

Die Gesamtkosten der Maßnahmen, einschließlich Einrichtung und EDV, werden auf 340000 Euro geschätzt. Den Löwenanteil von 228000 Euro hat die Diözese Passau aus Kirchensteuermittel bereits zugesagt. Den Rest müssen sich die Pfarrverbands-Pfarreien aufteilen, anteilig nach der Anzahl ihrer Katholiken aufteilen. Besonderer Wert wurde vom Bauausschuss darauf gelegt, die Gewerke weitgehendst an einheimische Firmen zu vergeben. − mbu

 

(ANA vom 23.04.2015)