Ehrungen beim Pfarrfamilienabend

Ein Abend, mit dem vielen Ehrenamtlichen gedankt wurde – Problem Nachwuchs für Kirchenchor

 


Bei der Ehrung (von links vorn) Maria Weger, Thomas Trenker und Maria Mehlstäubl, dahinter Pfarrer Ludwig Samereier, Ingrid Kellner und rechts Angelika Stirner. − Foto: Stahlhofer

Perach. Ehrungen standen im Mittelpunkt des Pfarrfamilienabends, in dessen Mittelpunkt Ehrungen standen. Pfarrer Ludwig Samereier dankte allen Ehrenamtlichen, Helfern, der Ortscaritas (besonders Josef Riglbauer) und Bürgermeister Georg Eder für die Zusammenarbeit.

Er erinnerte daran, dass Urnengräber geschaffen wurden. Für diese kleineren Gräber sei zwar eine Einfassung notwendig, ein Grabstein aber müsse nicht sein. Bei den Gehwegen am Friedhof sei eine Pflasterung wegen Graböffnungen ungünstig. Deswegen sollte das Mittelteil des Weges mit Granitbruch befestigt werden. Ein Problem ist Samereier zufolge die Versitzgrube am Eingang.

Samereier führte im Anschluss die Ehrungen mit Urkunden und einem Buch oder einem Blumenstrauß durch. Annemarie Grabmeier wurde in Abwesenheit für ihre langjährige Tätigkeit als Organistin geehrt. Maria Mehlstäubl wurde für ihre langjährige Tätigkeit als Blumenschmückerin ausgezeichnet, Maria Weger wurde für langjährige und treue Tätigkeit als Lektorin gedankt sowie Oberministrant Thomas Trenker für die Pfarrbriefverteilung. Wie Samereier sagte, wurden diese vier Peracher stellvertretend für die vielen, die zur Seite stehen, geehrt.In der Aussprache meldete sich Paula Lobenhofer und wies darauf hin, dass es keinen Nachwuchs für den Kirchenchor gebe und sogar Leute aus Reischach geholt werden müssten. Pfarrer Samereier regte an, auf die Pfinsta-Sänger zuzugehen. Brigitte Prinz fand es ungerecht, dass der Pfarrbrief online kostenlos für alle sei, während die anderen, die kein Internet hätten, für den Pfarrbrief zahlen müssten. Hier meinte der Pfarrer, dass man ja auch berücksichtigen müsse, dass Kosten durch Papiergeld entstehen und der "händische" Pfarrbrief ja auch ausgetragen werden müsse. Irmgard Heuwieser wollte wissen, ob Urnengräber auch reserviert werden könnten. Das sei nicht möglich, wurde ihr gesagt. Nach den Kosten für die Urnengräber fragte Karl-Heinz Eder. Hierzu sagte Pfarrer Samereier, dass die Gebührensatzung im Schaukasten ausgehängt werde, sobald sie aus Passau komme.

Bürgermeister Georg Eder sprach der Kirche seinen Dank aus, da der Friedhof sonst Sache der Gemeinde wäre. Unter dem Punkt Anträge an die Gemeinde fragte Max Winkler nach Parkplätzen vor dem Friedhof. Hierzu sprach Eder von einer Kurzparkzone vor dem Friedhof. − red