Toller Erfolg für die Pfarrverbands-Chöre

500 Besucher beim Benefizkonzert für die "Helfer vor Ort" erlebten beeindruckende musikalische Darbietungen

von Konrad Hochhäusl



Zum Abschlusslied "Halleluja" hatten sich alle beteiligten Chöre auf der Bühne vereint. Organisator Klaus Hölzlwimmer (vorne in der Mitte) begleitet sie mit der Gitarre. − Fotos: Hochhäusl

Arbing/Reischach. Ein Gewinn für mindestens zwei Seiten war das Konzert "Chöre vor Ort singen für Helfer vor Ort": Die Zuhörer kamen in den Genuss eines tollen musikalischen Erlebnisses, die Hilfsorganisation darf sich über die Einnahmen aus dem Benefizkonzert freuen.

Der Leiter der Chorgemeinschaft Reischach, Klaus Hölzl-wimmer, hatte seine Idee "Helfen Sie uns, damit wir helfen können" in die Tat umgesetzt und Chöre aus dem Pfarrverband zu einem Konzert in den "Arbinger Heuboden" eingeladen. Mitwirkende waren: Der "Singkreis Reischach", der Reischacher Kinder- und Jugendchor, aus Perach die Gruppe "Helias" und aus Erlbach der Kinderchor, sowie die Singgruppen "Mandala" und "Querbeat".

Interesse übertraf die kühnsten ErwartungenDas Interesse an diesem Benefizkonzert hatte die kühnsten Erwartungen übertroffen. Rund 500 Besucher kamen in den "Heuboden" des Gasthauses Hölzlwimmer nach Arbing und waren von den Darbietungen der Sängerinnen und Sänger begeistert. Der musikalische Reigen spannte sich von volkstümlichen Liedern über Folk-Songs, Gospels bis hin zu afrikanischen Rhythmen.

"Weltkugel"-Ballons schwenkten die Erlbacher Kinder zum Lied "We are the World".

Die "Helias-Instrumentalgruppe" aus Perach begann den musikalischen Reigen mit dem "Bedl- Boarischen". Nach dem Lied "Griaß Euch Gott, Griaß Gott miteinand", vorgetragen von allen Mitwirkenden, begrüßte Organisator Klaus Hölzlwimmer die Gäste. Er zeigte sich überwältigt von dem großen Interesse an diesem erstmals stattfindenden Konzert der Chöre des Pfarrverbandes Reischach.

Den ersten Teil des Konzertes bestritten die Gruppe "Helias" aus Perach, sowie der Singkreis und der Kinderchor aus Reischach. Dieser, unter der Leitung von Bettina Weiherer, begann mit dem bekannten bayerischen Lied "Drunt in der greana Au, steht ein Birnbaum so blau".

Dabei war die Abfolge der Begriffe, die schnell aufgezählt werden mussten, beachtlich. Weitere Lieder des Kinderchores waren "Lieder, die wie Brücken sind", "Aufstehn, aufeinander zugehn", sowie "Sing and pray", wobei sich einige mutige Sänger auch an Solopassagen heranwagten.

Der von Klaus Hölzlwimmer geleitete "Singkreis Reischach" brachte dann mit "Uyingewele Babe" und "Slyahamba" afrikanisch klingende Lieder zum Besten, ebenso das vielstimmig gesungene Lied "Du bist da".

Ein fein abgestimmtes, beruhigendes Instrumentalstück hat die Gruppe "Helias" mit Geige, Harmonika, Flöte, Gitarre und Percussion dargeboten. Die Lieder "The Power Plant" und "Dein Anblick" trugen die Mitglieder des "Helias"-Chores" in perfekter Weise vor.

Bei dem in Mundart dargebotenen Lied "Leb dein Lebn" zeigte Chorleiterin Marion Werkstetter auch ihre Qualitäten als Solosängerin. Mit zwei "Ohrwürmern", den Schlagern "’s Leben ist wie ein Traum" und "Lollipop" verabschiedeten sich der Singkreis und "Helias" in die Pause.

"Gickerl, Gockerl, droben auf dem Mist"Den zweiten Teil des Konzertes bestritten dann die Erlbacher Chöre, sowie der Jugendchor aus Reischach. Begleitet von Geige, Flöte und Querflöte, eröffnete der Erlbacher Kinderchor mit dem lustigen Lied "Kikeriki, Gickerl, Gockerl, droben auf dem Mist" den Reigen. Anspruchsvoll war das Lied des Kinderchores unter der Leitung von Tina Schönwetter "Unsere Hände sollen eine Brücke sein".

Die relativ junge Gruppe "Querbeat" aus Erlbach hatte die schwierigen Titel "California Dreaming", sowie "Sounds of Silence" in ihrem Programm. Das Einstudieren dieser Lieder liegt in den Händen von Anja Rinner und Romy Schönwetter. Weitere Lieder dieser Gruppe waren "We are the World" und "We are one", wobei sie vom Kinderchor bei den Refrains kräftig unterstützt wurden.

Die bekannten Songklassiker "Streets of London" und "Hit the road Jack" standen auf dem Programm vom Jugendchor Reischach unter der Leitung von Veronika Vorbuchner.

Eine Doppelfunktion hatte Tina Schönwetter inne: sie leitet nicht nur den Kinderchor, sondern zeigt sich auch für die Gruppe "Mandala" verantwortlich. Deren Darbietungen "Sacrifice" und "Hymn" waren eine perfekte Demonstration an Rhythmus und Klangfülle.

Organisator Klaus Hölzlwimmer zeigte sich am Ende dieses Liederabends beeindruckt von den Darbietungen. Er dankte allen Mitwirkenden und vor allem den so zahlreich erschienenen Gästen für ihren Besuch. Da für dieses Konzert kein Eintritt verlangt wurde, bat er um Spenden, die der "Helfer vor Ort"-Gruppe des BRK Reischach zu Gute kommen werden. Über die Höhe und Übergabe der Spende wird der Anzeiger in den nächsten Tagen separat berichten.

Im Namen aller Chöre dankte Marion Werkstetter dem Organisator für seine perfekte Arbeit mit einem Präsent.

Zum abschließenden Lied "Halleluja" hatten sich alle Chöre auf der großen Bühne vereint, um gemeinsam mit dem Publikum diesen bekannten Song zu singen. Die meisten Gäste hatten nicht geahnt, dass es im heimatlichen Bereich so viele musikalische Talente gibt und nahmen viele positive Eindrücke mit nach Hause.

 

(ANA vom 30.10.2014)