Fluchttreppe am Pfarrheim

Jetzt sind wieder alle Räume nutzbar - Gesamtkosten: 41 000 Euro

Aus Stahl gebaut, mit Holz verkleidet: Die neue Treppe sorgt für mehr Sicherheit. (Foto: Demmelhuber)




Reischach. Nach dem Einbau einer Fluchttreppe im Pfarrheim sind dort jetzt wieder alle Räume nutzbar.
Anfang 2008 hatte der Meditationsraum auf Anordnung des Landratsamtes gesperrt werden müssen: Im Pfarrheim war bis dahin nur eine Holztreppe eingebaut, ein zweiter Fluchtweg nicht vorhanden. Die Räume im 1. Obergeschoss konnten nur eingeschränkt genutzt werden. Die Verantwortlichen suchten nun nach verschiedenen Lösungsmöglichkeiten.Die Kirchenverwaltung Reischach entschloss sich im Frühjahr 2009 zum Anbau einer Fluchttreppe in Stahl, mit der das 2. und das 1. Obergeschoss angebunden werden konnte.
Durch runde Stahlrohre und die Holzverkleidung fügt sich die Treppe gefällig an den alten Pfarrhof, der vor 30 Jahren zum Pfarrheim umgebaut wurde, an.
Die Gesamtkosten betrugen 41 000 Euro. Die Kosten dazu trug zu 65 Prozent die Diözese Passau aus Kirchensteuermittel und zu einem Drittel die Gemeinde Reischach. Die Pfarrei hat gleichzeitig den Meditationsraum saniert, eine neue Elektroheizung eingebaut und verschiedene Brandschutzmaßnahmen durchgeführt.
Nun können alle Räume im Pfarrheim Reischach wieder voll genutzt werden - insbesondere die verschiedenen VHS-Gruppen und die Landjugend mit Schwester Mirjam freuen sich darüber.
Kommandant Anton Föggl von der Feuerwehr Reischach ist ebenfalls dankbar, dass das „Problem Pfarrheim“ gelöst wurde. - dm

(ANA vom 9.12.2009)