Frauenbund feiert 30-jähriges Bestehen

Festgottesdienst mit anschließender Feier - Mitgliederstand vervierfacht


Erlbach. Auf sein 30-jähriges Bestehen konnte kürzlich der Frauenbund zurückblicken. Dies wurde mit einem Festgottesdienst in der Pfarrkirche und anschließend im Gasthaus „Huberhof“ mit etwa 80 Personen gefeiert.
Im November 1978 haben sich 32 Frauen zusammen getan und den Zweigverein Erlbach im Katholischen Deutschen Frauenbund gegründet. Zur Vorsitzenden wurde damals Cilli Holzner gewählt, die mit viel Geschick und Gespür den Frauenbund über 20 Jahre geleitet hat. Zum Dank wurde sie zur Ehrenvorsitzenden ernannt. Jetzt gehören dem Ortsverein 120 Frauen an, sagte die Vorsitzende Reserl Schwertfellner.
Vorweg zelebrierte der Pfarrverbandspfarrer Ludwig Samereier in der Pfarrkirche den Festgottesdienst. Ein Zusammenspiel vom täglichen Leben der Frau und das engagierte Wirken der Vorsitzenden präsentierten in der Pfarrkirche Lisbeth Watzinger, Fannerl Hamberger und Gitte Maier. Sie brachten ein stilles Wasser mit, das in die Fürbitten eingebunden wurde. Pfarrer Ludwig Samereier weihte und entzündete dann die Jubiläumskerze. Musikalisch wurde der Festgottesdienst von der Singgruppe „Mandala“ unter der Leitung von Tina Schönwetter umrahmt.
Bezirksvorsitzende Christa Koblbauer und deren Stellvertreterin Christa Kothlan gratulierten dem Jubelverein mit einem Korb voller bunter Sträuße.
Bürgermeister Franz Watzinger gratulierte mit einem Geschenk und freute sich, dass der Frauenbund immer eine gute Anlaufadresse sei, und die Frauen viele Anregungen in die Dorfgemeinschaft einbringen.
Mit einem Präsent für den Verein und einem Blumengebinde für die Vorsitzende Reserl Schwertfellner gratulierte der Kirchenpfleger Konrad Hochhäusl im Namen der Kirchenverwaltung zum 30. Geburtstag. Er sagte, dass sich der Frauenbund im Dorfleben etabliert habe, und nicht mehr wegzudenken sei. Die Frauen seien sehr kreativ, und hätten in Erlbach schon viel bewegt. Wenn der
Frauenbund in 30 Jahren von nur zwei Vorsitzenden geführt worden sei, zeigte dies eine gute Zusammenarbeit, sagte Hochhäusl. Die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Bernadette Pfeffer dankte im Namen des Pfarrgemeinderates dem Frauenbund und stellte fest, was der Frauenbund in den letzten 30 Jahren alles geleistet habe. Sie seien immer zur Stelle, wenn sie gebraucht würden, sei es bei den Pfarr- oder den Erntefesten. Ohne den Frauenbund wäre das Pfarrleben nicht so lebendig, sagte Bernadette Pfeffer.
Ortspfarrer Ludwig Samereier begann überreichte der Vorsitzenden 63 Engelskarten. Ein Buch
mit 365 Impulsen für das nächste Frauenbundjahr gehörte auch zu seinen Geschenken. Die Mutter-Kind-Gruppe hat selbst gefertigte Bastelarbeiten angeboten, die regen Absatz fanden.
Abschließend gab Vorsitzende Reserl Schwertfellner noch bekannt, dass der Frauenbund heuer 500 Euro der Pfarrei, 100 Euro dem Kindergarten St. Petrus, 100 Euro der Rumänienhilfe und 100 Euro den „Frauen in Not“ in Passau gespendet hat. Zur Erinnerung an das Jubiläums-Fest bekamen alle Frauen ein getöpfertes Kreuz mit nach Hause.  - st

(ANA vom 24.11.2008)