Reischach – eine Pfarrei voller Leben


Pfarrfamilienabend im vollbesetzten Saal des Reischacher Hofs mit unterhaltsamen Einlagen und informativen Rückblicken




Der Kinderchor unter Leitung von Bettina Weiherer hieß die Besucher willkommen.  − Fotos: Thumser

Reischach. Rückblicke, unterhaltsame Einlagen und Ehrungen prägten den Pfarrfamilienabend, der am Samstag im vollbesetzten Saal des Reischacher Hofes stattfand. Die Gäste wurden vom Kinderchor unter der Leitung von Bettina Weiherer mit einem Lied willkommen geheißen. Durchs Programm führten Gemeindereferent Hans Salzinger und Josefine Baisl mit Charme und Geschick.

Pfarrgemeinderatsvorsitzender Klaus Hölzlwimmer hielt Rückschau auf das abgelaufene Jahr, in dem neben der Planung von kirchlichen Festen und Veranstaltungen auch ein Pilgerführer zum Jakobusweg erstellt wurde. Weiter gab er bekannt, dass im Reischacher Friedhof eine Grabstätte für fehlgeborene Kinder entstehen wird. Dieses Frühchengrab wird noch heuer fertiggestellt und gesegnet. Desweiteren bot der Pfarrgemeinderat dieses Jahr erstmals ein Angebot für Kinder in den Ferien an. Bevor Mitte Februar der neue Pfarrgemeinderat gewählt wird, findet ab 7. Januar ein Erste-Hilfe- Kurs auf Pfarrverbandsebene statt.


 

Eine ganze Reihe von Ehrungen nahm Pfarrer Ludwig Samereier (links) vor.

84 Kinder: "Kindergarten ist fast ausgelastet"

In dem Bericht über den Kindergarten gab Cilli Reiter als stellvertretende Leiterin bekannt, dass zur Zeit 84 Kinder betreut werden, zwölf Kinder davon besuchen die Krippe. Somit sei der Kindergarten fast ausgelastet.

Kirchenpfleger Ludwig Demmelhuber gab einen Finanzbericht für drei Einrichtungen: Bei der Kirchenstiftung Reischach steht nach seinen Worten ein Defizit von 9000 Euro, das Jahr im Kindergarten St. Martin wird mit einem Defizit von 21 000 Euro abgeschlossen, welches die Gemeinde zu 75 Prozent und die Kirchenstiftung zu 25 Prozent trägt. Bei der ambulanten Krankenpflegestation werde mit einem positiven Ergebnis gerechnet. In der Diözese Passau ist diese Einrichtung die Einzige, bei der ein Überschuss bleibt. Besonderer Dank galt an dieser Stelle Marianne Unterstrasser mit ihrem Team.

Von notwendigen Reparaturen am Turm und dem 600 Jahre alten Dachstuhl an der Endlkirchener Kirche berichtete Kirchenpfleger Martin Peterbauer. Neben notwendigen Maßnahmen wie den Kundendienst an der Orgel sowie die Umstellung auf energiesparende LED-Beleuchtung wurde auch die ehrenamtliche Friedhofspflege lobend erwähnt. Weiter ist eine WC- Anlage in Planung, die jedoch trotz großer Eigenleistung ohne Zuschuss wohl nicht realisierbar ist.

Eine geschnitzte Elisabeth-Figur, von Peterbauer selber gefertigt, zierte den ganzen Abend den rechten Teil vor der Bühne. Sie wurde am Sonntag gesegnet und findet bei der Elisabethandacht besondere Verehrung.

Ich bin beim Pfarrgemeinderat, weil...

Turnusgemäß stellte sich dieses Jahr der Pfarrgemeinderat als kirchliche Gruppierung vor. In einer heiteren Darstellung der einzelnen Mitglieder wurden auch die Aufgaben angesprochen, die zu erledigen sind. Aus Überzeugung und in Anbetracht der Tatsache, dass nächstes Jahr wieder Pfarrgemeinderatswahlen sind, sagte jeder der Räte einen Satz, warum er im Pfarrgemeinderat ist. "Ich bin beim PGR, weil ich mich in der Pfarrei vor Ort engagieren kann", lautete zum Beispiel ein solcher Satz.

Die weitere musikalische Umrahmung des Abends übernahmen der Jugendchor unter der Leitung von Veronika Vorbuchner sowie der Singkreis mit dem Leiter Klaus Hölzlwimmer. Ludwig Demmelhuber führte noch Bilder aus dem Pfarrleben vor. Mit einem gemeinsamen Lied klang der Abend aus.

Pfarrer Ludwig Samereier hatte zuvor die Ehrungen vorgenommen. Er dankte Haupt- und Ehrenamtlichen für ihren Einsatz rund um die Pfarrei. Nur dank ihres Einsatzes könne es ein vielfältiges, red − harmonisches und segensreiches Miteinander im Pfarrleben geben.

(ANA vom 20.11.2013)

 

Impressionen

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