Primizfeier war das alles überragende Ereignis

Großer Jahresrückblick beim Pfarrfamilienabend in Arbing − Geschenke für die ehrenamtlichen Mitarbeiter

 

Ehrungen und Auszeichnungen gab‘s für engagierte Helfer rund um das Pfarrleben und die Primizfeier: Anneliese und Thomas Gaßlbauer (von links), Elisabeth und Kolomann Sigrüner, Helga Kneißl, Anna Gruber, Hermann Schächner, Stefan Gruber, Pfarrer Ludwig Samereier und Josef Baumgartner.  − F.: Hahn

Arbing. Ein buntes Unterhaltungsprogramm, eine Reihe von Ehrungen und die Jahresberichte standen im Mittelpunkt des Pfarrfamilienabends im Gasthaus Pallauf. Deutlich wurde in den Rechenschaftsberichten, dass nach wie vor viele ehrenamtliche Helfer einen reibungslosen Ablauf innerhalb der Pfarrei gewährleisten.

Elisabeth Sigrüner, die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, erinnerte in ihrer Rückschau an die vielen Höhepunkte im Kirchenjahr. Viele ehrenamtliche Helfer und Mitglieder des Pfarrgemeinderates hätten abermals sehr engagiert und pflichtbewusst in den einzelnen Gremien mitgearbeitet, die sie im Einzelnen erläuterte.

Deutlich wurde dabei, dass der Pfarrgemeinderat mit den einzelnen Gremien in sehr positiver Weise seine Hände im Spiel hatte. Besondere Höhepunkte neben den Hochfesten in der Kirche waren das Erntedankfest und der Tag der Ehejubilare. Herausragendes Ereignis war nach Elisabeth Sigrüners Worten die Priesterweihe von Hermann Schächner mit sehr bewegenden Momenten für die gesamte Pfarrei (der Anzeiger berichtete). Nur durch das Engagement aller Pfarrangehörigen sei diese Primiz organisatorisch zu stemmen gewesen.

Pfarrer: "Hier rührt sich was, es ist was los" Pfarrer Ludwig Samereier freute sich auch nach vielen Jahren des Wirkens im Pfarrverband Arbing über die offene, einladende und wohlwollende Atmosphäre, die das ganze Kirchenjahr hinweg herrsche. "Nach wie vor rührt sich was und es ist immer etwas los", sagte er wörtlich. Alle Positionen würden immer auf Hochtouren laufen. Dabei seien oft gerade auch Kleinigkeiten von immenser Wichtigkeit, meinte der Geistliche: Ob Sänger oder Mitarbeiter um den Altar − viele nähmen sich Zeit für das Ehrenamt, obwohl in dieser Arbeit nicht immer Dankbarkeit zu erwarten sei. Es sei gut zu wissen, dass viele Personen "hinter den Kulissen" zuverlässig, treu und mit viel Engagement ihren Dienst verrichten, so Samereier. Sein besonderer Dank gilt den langjährigen Begleitern in den verschiedenen Funktionen. Auch für die künftigen Aufgaben sei ihm daher nicht bange und er freue sich schon auf die künftige Zusammenarbeit. Mit der Primiz im schönen Dorf Arbing sei für ihn ein Traum wahrgeworden, so seine wörtliche Aussage.

Samereier sagte, die Ehrungen lägen ihm daher besonders am Herzen. So überreichte er Urkunden für die langjährigen scheidenden Lektoren Josef Baumgartner (22 Jahre) und Josef Wimmer (20 Jahre). Die Caritas-Sammlung unterstützen seit zehn Jahren Anna Gruber, seit 15 Jahren Marianne Geier und Helga Kneißl. Die höchste Auszeichnung die Schiefer Tafel überreichte er an Stefan Gruber, der seit 36 Jahren für Caritas sammelt.

Kirchenpfleger Hermann Schächner betonte in seiner Jahresbilanz, dass sicherlich die erhebenden Gottesdienste in der Pfarrkirche, aber auch außerhalb, herausragende Momente gebracht hätten. Absoluter Höhepunkt sei dabei die Primiz gewesen. Viele fleißige Hände, ob hauptamtlich oder ehrenamtlich, würden nach wie vor sehr gewissenhaft und zuverlässig arbeiten und das Gotteshaus sowie die Pfarrei mit Leben erfüllen. Als "Motor" stehe ein grandioser Pfarrer und eine großartige Pfarrgemeinderatsvorsitzende an der Spitze des Lebens in der Pfarrei. Beide würden sich mit Leib und Seele einbringen. Aber auch vom Chor über das Reinigungspersonal, der Landjugend bis zu den Vertretern im Pfarrgemeinderat und der Kirchenverwaltung sei auf alle zu 100 Prozent Verlass. Bestens in Schuss sei auch die Nebenkirche in Ecking, welche in vielen Momenten in den letzten Jahren im Mittelpunkt stand.

Ausführlich Stellung nahm er zu den wichtigsten Entscheidungen bei den erledigten und laufenden Renovierungsmaßnahmen: Im Zuge der Primiz seien auch am Gotteshaus, dem Kriegerdenkmal und dem gesamten Kirchengelände Renovierungsmaßnahmen durchgeführt worden. Beim Pfarrhof wurde der Treppenaufgang erneuert und das Jugendheim wurde renoviert. 2013 werde der Seitenaltar in Angriff genommen. Wohlwollende Spenden aus allen Richtungen hätten die vielfältigen Maßnahmen unterstützt. Gerade bei den Kosten der Primiz habe die Diözese Passau ein sehr offenes Ohr bewiesen. Hier sei der Ortspfarrer wichtiger Ansprechpartner gewesen, sagte Schächner. In hohem Maße Verlass sei auf die Verantwortliche des Chores Gisela Huber und dem Mann für alles Willi Pinistorfer.

Abschließend informierte Robert König über die Finanzen der Pfarrei. Der Haushalt im Jahre 2010 schloss in Einnahmen von 20 016 und Ausgaben von 24 365 Euro, im Jahre 2011 mit 22 058 und 20 171 Euro. Der Haushalt für das Jahr 2013 ist auf 18 303 und 18 900 Euro veranschlagt.

Im Mittelpunkt stand anschließend nochmals die Primizfeier: Es wurden von Reinhard Pillris bei diesem Ereignis gefertigte Filmaufnahmen gezeigt. Ehrengaben als unermüdliche Helfer anlässlich der Primiz erhielten aus der Hand von Pfarrer Samereier Anneliese und Thomas Gaßlbauer sowie Elisabeth und Kolomann Sigrüner.

Ein Geistlicher war "Motor ohne Aussetzer" Elisabeth Sigrüner würdigte das Engagement von Hermann Schächner, der sich ebenfalls "bis an die Schmerzgrenze" bei der Primiz eingesetzt habe. "Als Motor ohne Aussetzer" wurde das Engagement von Pfarrer Ludwig Samereier anlässlich der Primiz gewürdigt.

Schmecken ließen sich anschließend alle Anwesenden ein kostenloses Essen und Freigetränke, welche Hermann Schächner spendiert hatte. Unter den Ehrengästen war auch Pater Kishore. Wer sich persönlich Filme über die Primiz kaufen möchte, kann diese bei Elisabeth Sigrüner ordern: 08760/1471. Mit dem gemeinsam gesungen Lied "Wahre Freundschaft" endete der Abend. − gh

 

(ANA vom 21.11.2012)