„Adoration for Vocations“ (AfV) –Eucharistische Anbetung für Berufungen –

Wander-Monstranz im Oktober erneut zu Gast in Reischach

Wer hätte das gedacht?

Im September 2017 wurde in Reischach erstmals das Projekt „Adorations for Vocations“ unter zahlreicher Beteiligung der Gläubigen durchgeführt. An vier aufeinanderfolgenden Freitagen wurde intensiv vor dem ausgesetzten Allerheiligsten um geistliche Berufungen gebetet.

Nun – zwei Jahre später – bereiten wir uns auf die Weihe eines Diakons aus unserer Mitte vor: Herr Benjamin Bößenroth wird am 09.11.2019 in Passau-Hacklberg zum Diakon geweiht.

Grund zu danken und weiter zu beten!

Es ist der ausdrückliche Wunsch von Herrn Bößenroth, im Monat vor seiner Weihe zum Dank, als Vorbereitung und mit der Bitte um weitere geistliche Berufungen das Projekt „AfV“ erneut in Reischach durchzuführen.

So möchte ich Sie einladen, sich weiter und immer wieder neu auf das Gebet um Berufungen einzulassen: „Bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter sendet!“ (Mt 9,37) – Dies ist die konkrete Anweisung unseres Herrn an uns.

Darüber hinaus stellt Papst Franziskus den Monat Oktober als außerordentlichen Monat der Weltmission unter das Motto „Getauft und gesandt“. Er beschreibt „Christsein als einen Zustand permanenter Mission: Wir sind auf dieser Welt um Licht zu bringen, zu segnen, zu beleben, aufzurichten, zu heilen, zu befreien.“ – Sind wir uns dieser, unserer Berufung bewusst?

Die Initiative „Adoration for Vocations“ wurde in den 90er Jahren in den USA durch Herr David Craig begründet und von Papst Johannes Paul II. ausdrücklich begrüßt und unterstützt.

Dass sich das Gebet vor dem eucharistischen Herrn als besonders fruchtbar erweist, belegen einige erstaunliche Zahlen: Dort, wo Bischöfe die eucharistische Anbetung unterstützen und durchführen, ist die Zahl der Berufungen zum gottgeweihten Leben signifikant höher als in Diözesen, die sich diesem Projekt verschließen.

Seit der Jahrtausendwende sind die Berufungszahlen in den USA durch AfV stetig gewachsen. Sie sind derzeit (Stand 2017) prozentual etwa dreimal höher als in Deutschland. Die Amerikaner hatten im Jahr 2017 ca. 70,5 Millionen Katholiken und 590 Priesterweihen, während wir in Deutschland etwa 23 Millionen Katholiken und nur noch 56 Priesterweihen hatten.

Übrigens wird Herr David Craig vom 15.-17.11.2019 als Workshop-Leiter zum eucharistischen Kongress „adoratio“ nach Altötting kommen. Weitere Informationen und Anmeldung: www.adoratio-altoetting.de

Eine Monstranz in Form des brennenden Dornbuschs wird also nun im Monat Oktober erneut bei uns zu Gast sein. Diese Monstranz wandert in Deutschland von Ort zu Ort, damit dort jeweils einen Monat lang wenigstens einmal pro Woche für ca. eine Stunde intensiv um und für geistliche Berufungen gebetet werde.

Die Termine dafür sind jeweils am Freitag in der Pfarrkirche Reischach um 15.00 Uhr (Stunde der göttlichen Barmherzigkeit nach Sr. Faustina) für ca. eine Stunde:    1) 04. Oktober 3) 18. Oktober

2) 11. Oktober 4) 25. Oktober

Die Andachten werden mit Gebeten, Liedern und (eucharistischem) Segen gestaltet werden. Es wäre schön, wenn sich viele Herzen aus dem ganzen Pfarrverband von diesem Vorhaben anrühren ließen, um am Herzen Gottes zu rütteln.  Auf die gemeinsame Zeit vor dem eucharistischen Herrn freuen sich

Sieglinde Weiherer & Team „Auszeit“

Herbstwallfahrt des Reischacher Frauenbundes

Am Dienstag, den 29.10.2019 ist die Herbstwallfahrt des Reischacher Frauenbundes. Sie führt heuer in den bekannten Wallfahrtsort Maria Eck im Chiemgau, Abfahrt 12.00 Uhr Reischach/Bushaltestelle. Auch Nichtmitglieder sind herzlich eingeladen. Anmeldung bei Käthi Niederhuber, Tel. 462.

Seit 40 Jahren hellen sie die Seelen auf

Kirchenchor Arbing feierte Jubiläum – Beeindruckender Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Georg
Mit Stefan Naglmeier an der Orgel beeindruckten die Sänger auch beim Festgottesdienst anlässlich des 40-jährigen Chor-Bestehens.
Mit Stefan Naglmeier an der Orgel beeindruckten die Sänger auch beim Festgottesdienst anlässlich des 40-jährigen Chor-Bestehens.

Arbing. Durch Singen die Herzen der Menschen zu erreichen, diesem Anliegen widmet sich der Kirchenchor seit seiner Gründung vor 40 Jahren. Aus diesem Anlass wurde in der Pfarrkirche ein Festgottesdienst begangen, musikalisch natürlich vom gefeierten Ensemble unter der Leitung von Gisela Huber.

Pfarrer Ludwig Samereier nannte den am 13. Oktober 1979, den Tag der Gründung des Chores unter dem damaligen Ortspfarrer Heribert Unterhuber und der Leitung von Anni Rothneichner, einen besonderen Tag. Es sei bis heute ein sehr lebendiger Chor. Jeder mit Gesang umrahmte Gottesdienst habe eine spezielle Note, so Samereier. Gerade in der Liturgie erfülle Gesang eine wichtige Funktion.

 

"Gesang hat heilende Wirkung für das Herz"Nach Samereiers Worten verändere Gesang sehr positiv die "Lichtverhältnisse der Seele" und habe heilende Wirkung für das Herz. Musik führe ferner zum Geheimnis Gottes hin. Gerade Marienlieder oder der Gesang bei Beerdigungen könnten den Menschen Trost zusprechen und Hoffnung geben. Gesang könne auch einen Beitrag für Frieden und zur Völkerverständigung darstellen, denn: "Jeder Mensch hat eine Lebensmelodie." Musik und Gesang stifteten schlichtweg Freude.

Bei den Ehrungen waren die aktuelle Leiterin Gisela Huber (links) und ihre Vorgängerin Anni Rothenaichner (vorne sitzend) ebenso dabei wie Pfarrgemeinderat Reinhard Pillris (hinten links), Pfarrer Ludwig Samereier (hinten Mitte) und Kirchenpfleger Martin Schächner (hinten rechts). −Fotos: Hahn
Bei den Ehrungen waren die aktuelle Leiterin Gisela Huber (links) und ihre Vorgängerin Anni Rothenaichner (vorne sitzend) ebenso dabei wie Pfarrgemeinderat Reinhard Pillris (hinten links), Pfarrer Ludwig Samereier (hinten Mitte) und Kirchenpfleger Martin Schächner (hinten rechts). −Fotos: Hahn

Samereier bedankte sich abschließend vor allem bei den beiden Chorleiterinnen Anni Rothneichner für 25 Jahre und Gisela Huber für 15 Jahre Bereitschaft, Freizeit zu opfern für die Mitmenschen und die Kirchengemeinde. Zusammen mit Reinhard Pillris vom Pfarrgemeinderat und Kirchenpfleger Martin Schächner überreichte er die Auszeichnungen der Diözese und der Pfarrei. Seit 40 Jahren begleiten Anneliese und Stefan Gruber, Gisela Huber, Stefan Naglmeier und Hermann Sigrüner den Kirchenchor. Ausgezeichnet wurden ferner die erste Chorleiterin Anni Rothneichner sowie die derzeitigen weiteren Sänger, Anna Gruber, Stilla Steffenhagen, Elisabeth Markus, Rosmarie Rothmaier, Gisela Schreiner, Siegfried Hölzlwimmer, Michael Huber und Lorenz Untermaierhofer.

Einen ausführlichen Blick auf 40 Jahre Kirchenchor warf am Ende des Gottesdienstes Gisela Huber und erinnerte an die erste Chorprobe am 12. Oktober 1979 im Schulhaus mit 16 Personen unter der Regie von Regionalkantor Max Brunner aus Altötting. Augenzwinkernd merkte sie an, dass die wenigsten Sänger Erfahrung im Chorsingen sowie im Notenlesen hatten. Als dann nach zwei Monaten für das gleiche Lied immer noch eine Stunde Probe nötig war, wurden die Proben nicht mehr so ernst genommen, nach gut einem Jahr sei Max Brunner aus persönlichen Gründen nicht mehr nach Arbing gefahren.

Warum der 24. Juni 1982ein Glückstag warAls neuer Leiter konnte nach mühevoller Suche Fritz Ertl gewonnen werden, später Petra Schönstetter aus Wald. Aber auch sie war nach ein paar Monaten nicht mehr zur Zusammenarbeit bereit. Ein Glückstag war dann der 24. Juni 1982, als Anni Rothneichner das Zepter übernahm: Von da an kam Leben in den Chor, kleine Messen wurden gesungen und es folgte die Umrahmung von Hochzeiten und Beerdigungen.

Beim Blick in die Statistik nannte sie 38 Personen, die in den 40 Jahren ihre Stimme zu Gehör gebracht haben. Insgesamt wurden in den 40 Jahren 346 allgemeine Lieder erprobt, acht Lateinische Messen und 15 Deutsche Messen wurden gesungen. Viele Opfer an Freizeit wurden dafür geleistet, so Huber. Sie dankte allen für die Bereitschaft zum Mitsingen. Trotz dieser Erfolgsgeschichte werden dringend neue Sänger für den Kirchenchor gesucht, so Huber weiter. Wer Lust hat, solle sich einfach bei einem Mitglied des Chores melden.

Einen geselligen Ausklang fand der 40. Geburtstag dann mit einem gemütlichen Beisammensein im Gasthof Hölzlwimmer-Dorlyn, zu dem die Pfarrei die Sänger eingeladen hatte.

Auch Bürgermeister Alfred Stockner nutzte die Gelegenheit, beim 40-jährigen Jubiläum dabei zu sein. − gh

 

(ANA vom 17.10.2019)

Neuaufnahme und Verabschiedung bei den Reischacher Ministranten

 

Am Kirchweihsonntag wurden in der Pfarrei St. Martin, Reischach neue Ministranten zum Dienst am Altar aufgenommen.

Pfarrer BGR Ludwig Samereier und Gemeindereferent Johann Salzinger brachten ihre Freude über die Bereitschaft

der neuen Messdiener zum Ausdruck und überreichten Ihnen ein Umhängekreuz aus Holz für Ihren Dienst. Oberministrant

Lukas Rauscheder kann folgende neue Diener Gottes willkommen heißen: Eva Peterbauer, Simon Lichtenwimmer, Sixtus Nock,

Jakob Rauscheder und Jakob Kriegl.

 

Für langjährige Dienste wurden von Pfarrer Ludwig Samereier und Gemeindereferent Hans Salzinger folgende "Jubilare" mit einer Dankesurkunde geehrt: Eva Schmidt und Lukas Rauscheder (jeweils 5 Jahre), Lisa Moser und Dominik Wimmer (jeweils 10 Jahre), Michaela Brunner und Michael Obereisenbuchner (jeweils 15 Jahre).

 

Es wurden auch einige treue Messdiener aus Ihrem Dienst verabschiedet: Philip Hansbauer, Sarah Mann, Eva Schmidt, Michael Frank, Matthias Hölzlwimmer, Franz Baisl sowie die beiden Oberministrantinnen Johanna Baisl und Maria Hölzlwimmer.

 

Hinten von links nach rechts: Gemeindereferent Hans Salzinger, Simon Lichtenwimmer, Sixtus Nock, Oberministrant Lukas Rauscheder

vorne von links: Jakob Rauscheder, Eva Peterbauer, Jakob Kriegl.